TSV München-Ost e.V.

 

Projekt Dreifachhalle geht weiter

 

Neubauprojekt Dreifachhalle

 

 

Nachdem die Vorplanungen  für den Erweiterungsbau beim TSV Ost mit Neubau einer zusätzlichen Dreifachhalle mit sportlicher Dachnutzung auf dem bestehenden und zu ertüchtigenden Sporthallenkomplex aus Kostengründen nicht realisierbar erschien, wurde ein neuer Versuch gestartet mit verschiedenen Einsparvarianten, u. a. mit einer Volumenminderung durch Streichung der Sportnutzung auf der Dachfläche und der damit verbundenen Änderung der gesamten Baukonstruktion, weg von einem kompakten Bau aus Stahlbeton hin zu einer Systemhalle als Stahlkonstruktion, weitgehender Erhalt des Altbestandes in Keller und Erdgeschoss sowie kostenminimierenden Komponenten in Ausstattung und Ausführung. Es ist nun gelungen, eine neue Planung mit einer DIN-gerechten  Kostenberechnung  zu erstellen, die durchaus noch dem Grundgedanken eines Neubaus einer Dreifachhalle mit allen erforderlichen Nebenräumen sowie eines neuen Fitnessbereiches entspricht und damit den künftigen Anforderungen an unseren Verein (vehemente Steigerung der Mitgliederzahlen als Folge der Bevölkerungsentwicklung im unmittelbaren Umfeld) gerecht werden kann – mit Zustimmung des Vereinsrates bei  geplanten Gesamtkosten von brutto ca. 11,5 Millionen Euro.

 

Unter großem Aufwand wurden u. a. sämtliche Planungen erstellt, Anträge auf Bezuschussung durch die öffentlichen Hand ( Landeshauptstadt München und Freistaat Bayern ) sowie der nötigen Genehmigungen gestellt. In zähem Ringen mit den zuständigen  Behörden ist es gelungen eine Planung einzureichen, die unseren Ansprüchen und den Vorgaben der Behörden entsprechen. Nun liegt uns mit Datum vom 01.10.2018 die ersehnte Baugenehmigung vor, ebenso die  Baufreigaben unserer Fördergeber LH München und Freistaat Bayern.

 

Vor einem Baubeginn, nach wie vor geplant für den Februar 2019, steht nun eine letzte, aber  sehr entscheidende Hürde: für das Bauvorhaben wurde ein sog. 60%-Paket, bestehend aus den drei großen Gewerken ( Rohbau, Haustechnik, Elektro) europaweit ausgeschrieben, wir warten nun voller Spannung auf die erhofften Angebote, die am 03.Dezember 2018 vorliegen sollten. Es bleibt abzuwarten, wie weit die Kostenberechnungen unserer Fachleute mit den Vorstellungen der Bauwirtschaft übereinstimmen – bei der derzeitigen Lage der Baukonjunktur mit nicht vorhersehbarem Ergebnis. Voller Spannung deshalb, da erst dann die tatsächlichen Kosten für unser Bauvorhaben erkennbar sein werden. Von diesen Angeboten wird es abhängen, ob wir unser Bauvorhaben umsetzen und finanzieren können.

 

Es geht also weiter, wir hoffen auf gutes Gelingen.

 

München,  Oktober 2018